Fähren

Fähren stellen eine Spezialität von Schiffstechnik Buchloh dar. Im Jahr 2017 hat Schiffstechnik Buchloh seit Bestehen mehr als 25 Fähren entworfen und konstruiert, die in Fahrt sind.

An Fähren stellen sich stets besonderen Anforderungen. Fähren sind meist in einem Fahrplan oder aber einer engen Taktung unterwegs, somit sind die Parameter der Geschwindigkeit wie auch die Wechselzeiten bereits in einem frühen Entwurf entscheidend.

Gerade im Bereich der Fahrzeugfähren mit Landeklappen hat Schiffstechnik Buchloh innovative Lösungen von höchster Zuverlässigkeit entwickelt, welche sich im Betrieb bewährt haben.

Moselfähren

Die Moselfähre „Sankta Maria“ verband seit 50 Jahren die deutsche Gemeinde Oberbillig mit dem luxemburgischen Mertert-Wasserbilllig. Die Fähre wurde jährlich von ca. 443.000 Personen mit ungefähr 66.000 Autos, 1.600 Motorrädern und 19.500 Fahrrädern genutzt. Mit der neu angeschafften elektrisch betriebenen „Sankta Maria II“ werden nun seit Herbst 2017 die altersbedingt hohen Unterhaltungskosten und ca. 14.000 Liter Diesel jährlich eingespart und somit auch Abgas-und Lärmimmissionen deutlich reduziert obwohl „Sankta Maria II“ größer als ihre Vorgängerin ist.

Die Fähre ist mit einem Batteriesystem ausgestattet, welches nachts geladen wird. Die Fähre hat eine maximale Zuladung von 25 t.

Die Hauptabmessungen betragen, 28 m Länge, 8,6m Breite und 0,83 m Tiefgang.

Sollten Sie weiter Fragen zu diesem Thema haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Die Sonne treibt an

Wie kommt das Neue in die Welt? Weniger Emissionen, weniger Verbrauch, weniger Lärm – das waren die Vorgaben der Berliner Ver­kehrsbetriebe, als sie 2012 neue Personenfähren ausschrieben und bei der Weißen Flotte in Stralsund in Auftrag gaben.

Mit herkömmli­cher Antriebstechnik waren die Ziele nicht zu erreichen. Gemeinsam mit der Fa. Formstaal aus Stralsund setzten wir auf die Kraft der Sonne und die Katamaranbauweise.

Seit Anfang 2014 gleiten die vier solarbetriebenen Elektrofähren als erste in Deutschland geräuschlos durch Berlins Gewässer. Viel Neues steckt in den Fähren.

Viele Ideen für eine echte Innovation

Die Sonne von Berlin ist ausreichend, um die Fahrgastschiffe das ganze Jahr über in Fahrt zu halten. Die notwendige Leichtigkeit be­kommen die Schiffe durch die Katamaran-Bauweise mit Doppel­rümpfen aus korrosionsfreiem Aluminium. Der Energieverbrauch ist so gering, dass kein Dieselmotor an Bord gebraucht wird. Zur Not wer­den die Batterien mit Landstrom aufgeladen.

Aber es stecken noch mehr Ideen in den Schiffen. So erlauben zwei Dauermagnete an beiden Schiffsseiten Anlegemanöver ohne aufwen­diges Vertäuen mit Seilen. Moderne Navigationssysteme im Steuer­haus, von dem auch die barrierefreien Zugänge gesteuert werden, sorgen für einen einfachen und übersichtlichen Ein-Mann-Bordbetrieb.